Verkehrsunfall mit Personensuche


Datum: 16. Dezember 2017 
Alarmzeit: 20:04 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger 
Art: Hilfeleistung > Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: K44, Helmste 
Fahrzeuge: HLF 10, MTW 
Weitere Kräfte: FF Deinste, FF Fredenbeck, FF Stade Zug I, Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Kurz nach 20 Uhr am Samstagabend alarmierte uns die Leitstelle zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße 44. Zwei PKW waren in einer Kurve frontal kollidiert. Vor Ort sicherten wir die Einsatzstelle ab und übernahmen die Erstversorgung der Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Fahrer eines der Unfallfahrzeuge, welcher gegenüber Ersthelfern angegeben hatte, unverletzt zu sein, war an der Einsatzstelle nicht mehr auffindbar. Sofort wurde der Nahbereich der Unfallstelle von uns abgesucht. Das HLF verblieb an der Einsatzstelle. Mit dem MTW machten sich Kameraden auf die Suche in die Feldmark und entlang der umliegenden Wege.

Inzwischen traf die Freundin des Vermissten an der Unfallstelle ein. Diese hatte telefonischen Kontakt zu ihm und wir gingen daher von einem schnellen Sucherfolg aus. Mehrere angebliche Aufenthaltsorte suchten wir bzw. die Polizei und der Rettungsdienst mit diversen Einsatzfahrzeugen und zu Fuß auf. Nachdem wir knapp eine Stunde nach Suchbeginn noch keinen Sucherfolg zu verzeichnen hatten, entschied sich die Einsatzleitung, weitere Kräfte hinzuzuziehen. Somit kamen die Ortswehren Deinste, Fredenbeck sowie der Zug I der Stadt Stade mit Drehleiter und Wärmebildkamera zur Unterstützung.

Person aufgefunden

Die Stader Kameraden brachten ihre Drehleiter in Stellung.  Einsatzkräfte bereiteten sich auf eine Suche mit Menschenkette vor. Kurz darauf kam über Funk die Meldung, dass der Gesuchte im Bereich der Kreisstraße 30 (Hagen-Stade Süd) aufgefunden wurde.

Doch wir konnten den Einsatz trotzdem noch nicht beenden. Nach Aussage des Aufgefundenen sollte noch eine weitere Person mit ihm im Fahrzeug gesessen haben. Die Polizei konnte jedoch ermitteln, dass diese Person nicht am Unfall beteiligt war, sondern sich zu Hause aufhielt. Nun konnten wir die Suche abbrechen und alle Einsatzkräfte wieder nach Hause zurückkehren.