Großfeuer in Mulsum zerstört Lagerhalle


Datum: 10. Mai 2015 
Alarmzeit: 17:30 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, Sirene 
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten 
Art: Feuer > Feuer_4 
Einsatzort: Mühlenweg, 27449 Mulsum 
Fahrzeuge: LF 8, MTW 


Einsatzbericht:

Quelle: Polizeipresse: Polizeiinspektion Stade

Am heutigen frühen Abend gegen kurz nach 17:30 h wurde der Feuerwehr und der Polizei der Brand eines ehemaligen Kartoffellagers im Mühlenweg in Mulsum gemeldet.

Bereits auf der Anfahrt aus Stade konnten die eingesetzten Kräfte den Rauchpilz erkennen, der hoch in der Himmel stieg. Als die ersten der ca. 150 Einsatzkräfte aus den eingesetzten Ortswehren Mulsum, Essel, Wedel, Fredenbeck, Kutenholz, Schwinge, Deinste und Bremervörde aus dem Landkreis Rotenburg an der Einsatzstelle eintrafen, brannte die ca. 50 x 20 Meter große Lagerhalle bereits in voller Ausdehnung.

Trotz des massiven Löscheinsatzes, der teilweise unter schwerem Atemschutz und mit Unterstützung einer Drehleiter durchgeführt wurde, gelang es nicht, das Gebäude und die darin befindlichen landwirtschaftlichen Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sowie große Mengen von Hackschnitzeln zu erhalten, die Halle brannte vollständig nieder.

Den Löschkräften gelang es, einen PKW aus dem Gefahrenbereich zu bringen und einen neben der Halle abgestellten LKW vor den Flammen zu schützen, er wurde nur teilweise beschädigt.

Der Bahnverkehr auf der neben der Brandstelle verlaufenden Strecke des Moorexpress musste zeitweise unterbrochen werden. Ein vorbeikommender Zug konnte den betroffenen Bereich nur im Schritttempo passieren.

Der angerichtete Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei, Feuerwehr und Eigentümer auf nahezu 500.000 Euro belaufen.

Tatortermittler und Beamte der Stader Polizei nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf.

Ob der Brand durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde oder ob eine fahrlässige bzw. vorsätzliche Brandstiftung vorliegt, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend gesagt werden, es müssen die Ermittlungen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade abgewartet werden, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit der Brandentstehung in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Fredenbeck unter der Rufnummer 04149-933970 zu melden.