Großbrand in Deinste verhindert


Datum: 9. Juli 2018 
Alarmzeit: 14:14 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger + Sirene 
Art: Feuer > Feuer mittel 
Einsatzort: Deinste, Deinster Mühler 
Fahrzeuge: HLF 10, MTW 
Weitere Kräfte: FF Deinste, FF Fredenbeck, FF Hagen, FF Mulsum, FF Schwinge, FF Wedel, Polizei 


Einsatzbericht:

Nach einer längeren Zeit ohne Einsatz lösten am Montagnachmittag die Funkmelder und Sirenen mit dem Alarmstichwort „Feuer Mittel“ aus. Die Einsatzmeldung ließ nichts Gutes vermuten. In Deinste sollte es auf dem Gut Deinster Mühle in einer Scheune brennen. Da das Löschwasser vor Ort über längere Strecke herangeschafft werden musste und um genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, wurde von der Einsatzleitung auf „Feuer groß“ erhöht. Nun kamen zusätzlich zu den vor Ort befindlichen Kräften aus Deinste, Helmste und Fredenbeck auch noch die Wehren aus Hagen, Schwinge, Wedel und das Tanklöschfahrzeug aus Mulsum hinzu.

Mit dem Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug Fredenbeck und unserem HLF gelang es gerade noch rechtzeitig, auf dem Dachboden einer ca. 500 qm großen Scheune brennendes Stroh abzulöschen, bevor das Feuer auf den Dachstuhl übergriff. Die Kameraden aus Deinste und Hagen bauten eine Wasserversorgung aus offenem Gewässern bzw. einem mehrere hundert Meter entfernt stehenden Hydranten auf.

Anschließend wurde das glimmende Stroh vom Dachboden der Scheune durch eine Tür vor das Gebäude geschafft und dort abgelöscht. Der Dachbereich wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert und verkohltes Holz gekühlt.

Abschließend betrachtet kann hier von großem Glück gesprochen werden. Wäre das Feuer nur wenige Augenblicke später entdeckt bzw. gemeldet worden, wäre ein Übergreifen auf den Dachstuhl und somit ein Totalverlust des Gebäudes wahrscheinlich nicht mehr zu verhindern gewesen.